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Anmerkungen Teil 2

GA 4, 1920, [51], 96:

0 Jochimke ]

 Koseform niederdeutscher Herkunft von Joachim; hier: Anspielung auf Joachim Albrecht Prinz von  Preußen (1876 - 1939), Sohn des Prinzen Albrecht (1837-1906).

Adlon ] Hotel “Adlon”, Berlin, Unter den Linden 1, am Pariser Platz (1905-1907 erbaut).  1907 eröffnet - 300 Zimmer.

Kieler Hafenbar ] Wilhelm II. inspizierte in Kiel und Wilhelmshaven glgtl. die deutsche Flotte; dabei kam es häufig zu peinlichen Szenen (vgl.. Lothar Persius: Der Seekrieg. Berlin-Charlottenburg: Verlag der Weltbühne 1919, bes. S. 26 f. und  [83], 23K).

Kasino ] Am Abend des 6.3.1920 fanden gegen 23 Uhr im kleinen Saal des Hotelrestaurants  Ausschreitungen deutscher Offiziere gegen Mitglieder der französischen Militärmission statt; sie wurden angeblich vom Prinzen Joachim Albrecht provoziert, der noch am selben Abend in Schutzhaft  genommen wurde: die französischen Gäste wurden von deutschen Restaurantgästen mit Weingläsern  beworfen, da sie sich - ihrem Reglement gemäß - während des “Deutschlandliedes” nicht erhoben  hatten (vgl. “Ausschreitungen gegen Entente-Offiziere”, Voss, 8.3.1920, [M, Beil.])  ferner: “Don Quixote. “Prinz, verspritze, wo immer, dein Blut für des Vaterlands Ehre, / Nur im  Weinrestaurant zügle den männlichen Mut. m.”

 und: “Aus dem Tage-Buch”: “Patriotisches Gebot” -

 “Wo soll man sich nicht

 patriotisch betätigen?

 In Weinlokalen,

 In Hörsälen,

 In Kirchen,

 Im Kasino,

 In den Hotels Unter den Linden.

 Wo soll man sich vaterländisch fühlen?

 Auf einsamen Spaziergängen,

 Bei Verhandlungen mit den Angestellten,

 Vor den Auslagefenstern der Modegeschäfte,

 Am kargen Mittagstisch,

 In der Schutzhaftzelle.”

 In: T-B 10, 13.3.1920, 371 bzw. 383.

 Ferner: “Das alte Heer. Von einem Stabsoffizier[d. i. Arno Voigt]. XXVIII.

 ,Das Kasino‘”. In: WB 22, 27.5.1920, 617-620. Karl Kraus erwähnt (F 531-543, 205) ebenfalls die  Vorkommnisse im Hotel “Adlon”; er meint jedoch Joachim Alexander (1890-1920) und gibt Details  in einer von der Voss abweichenden Darstellung wieder.

GA 4, 1920, [51], 97:

6 Deutschland ] Das “Deutschlandlied” wurde “allabendlich” kurz vor 23.00 Uhr im “Adlon” gespielt (vgl. Voss Nr. 124, 8.3.1920, [M, Beil.])

9 Klaps ] Von Joachim Albrecht wurde behauptet, daß er an Tropenkoller  gelitten habe (vgl. Voss Nr. 124 [M, Beil.]).

14f. Zivilisten ... Minderzahl ] Die drei attackierten Kommissionsmitglieder wurden von einer Dame begleitet.

19 Wer frißt die böse Suppe aus -? ] “Die Folgen unkorrekten Verhaltens [...]  fallen in letzter Linie auf das ganze deutsche Volk zurück [...].” (s. W.T.B.-Mitteilung. In: Voss, Nr. 124, 8.3.1920, [M, Beil.])

20 in Palästen wohnen ] Joachim Albrecht bewohnte mit seiner Familie das Prinz-Albrecht-Palais.

GA 4, 1920, [K 51], 641:

0 Jochimke, hüte di! ]

 st. Feodor ls. Fedor;

 st. Gustav Schäfer, Berlin und die Mark [...] ls. Gustav Schaefer, Die Mark und Berlin [...]

0 Zitat aus der Ballade “Jochimke, hüte dich!” von Fedor von Köppen (1830-1904); deren 8. Strophe lautet: “Das Bürschlein [Joachim I.] kommt zu jagen heut / In den Forst, ich  bürge dafür, / Und was euer Mund sich zu sagen scheut, / Ich schreib’ es an seine Tür: /  Jochimke, Jochimke hüte dich! / Kriegen wir dich, so henken wir dich.”

 In: Die Mark und Berlin im Spiegel der Dichtung. Hrsg. [...] von Gustav Schaefer. Berlin

 o. J. [1926], S. 128. Hintergrund ist der Kampf Joachims I. (1484-1535) gegen aufrührerische Adlige,  deren Anführer, der Ritter Hans von Otterstedt, die Drohung “Jochimke, Jochimke, hüte Dy, / Wo wi  Dy krygen, hängen wi Dy!” “mit dreister Hand an die Thür des kurfürstlichen  Schlafgemachs”  geschrieben haben soll; vgl. Fedor von Köppen. Flemming 1884, Bd. 1, S. 23.

 Literarische Verarbeitung durch Willibald Alexis (1798-1871): Die Hosen des Herrn von Bredow.  Historischer Roman (1846); Theodor Fontane hat diesen Roman 1873 besprochen - KT war der  Aufsatz Fontanes möglicherweise aus der ersten Buchveröffentlichung bekannt; vgl. Theodor Fontane:  Aus dem Nachlaß. Hrsg. von Josef Ettlinger. Berlin 1908, S. 169-218; hier: 192.

0 In diesem Sammelband befindet sich (S. 214) auch von Theodor [!] Tiger “Der alte Fontane”. Als Quelle wird Der Märkische Wanderer genannt (nicht bei Bonitz/Wirtz).

 ferner: Die Hohenzollern und das Reich. Glogau: um 1900 dort: “Jochimke, Jochimke, hüte Dy, / Wo wi Dy krygen, hängen wi Dy!”.

1 Adlon ] Über die “Ausschreitungen gegen Entente-Offiziere” berichtete die Voss Nr. 124 [M, Beil.], 8.3.1920; Nr. 125 [A], 8.3.1920 “ Die Vorgänge im Adlon”; ferner: Nr. 126 [M, 1. Beil.], 9.3.1920

 “Die Verhaftung des Prinzen Joachim Albrecht”; Nr. 127 [A Beil.], 9.3.1920 “Der Zwischenfall im  Adlon”; Nr. 128 [M, 1. Beil.], 10.3.1920; Nr. 130 [M, 1. Beil.], 11.3.1920.

4 müllert ] Die Kapelle spielte - “wie allabendlich” - das “Deutschlandlied” (vgl. Voss Nr. 124 [M, Beil.], 8.3.1920).

GA 4, 1920, [52], 98:

14f. Vaterland ... anzuschließen ] Nach Schiller: Wilhelm Tell, II, 1 (Z 923: “Ans Vaterland, ans teure, schließ’ dich an [...]”).

20f. verschiedene Sprachen ... Menschen ] Nach 1. Mos. 11, 1-9.

GA 4, 1920, [56], 105:

19f. Amor ... Stücke haun ] Parodie auf Matth. 19, 6: “Was nun Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden.”

GA 4, 1920, [57], 106:

0 mit’n Avec ] Berlin. Redensart “mit Aweck” svw. mit Eleganz; frz. avec - mit; vgl. Der Richtige Berliner 81921, 16.

GA 4, 1920, [58], 113:

201 Loreley-Regiment ] Anspielung auf das Gedicht “Ich weiß nicht was soll es bedeuten”, aus der Smmlg. “Die Heimkehr” (in: Buch der Lieder). Es schließt mit den zwei Zeilen “Und das hat mit  ihrem Singen / Die Lore-Ley getan”. (Heinrich Heine: Sämtliche Schriften. Hrsg. von Klaus Briegleb.  München 1997, Bd. I, S. 107.

GA 4, 1920, [K 58], 652:

232 st. Noskes ls. Noske.

GA 4, 1920, [K 61], 655:

5ff. “Wenn ... wird” ] st. Sophienausgabe ls. WA I.42.2, 237 Maximen und Reflexionen über Literatur und
 Ethik.
HA 12, 383 (Nr. 142) Maximen und Reflexionen - Gesellschaft und Geschichte.

 s. a. KT: Beit Frühstück, GA 14, 1931, [122], 428-429.

GA 4, 1920, [76], 147:

37f. eine Katze ... einen Verräter ] Geflügeltes Wort. J’appelle un chat un chat et Rolet un fripon. (Ich nenne eine Katze eine Katze und Rolet einen Schurken - svw. Das Ding beim rechten Namen nennen); Büchmann, II, S. 400.

GA 4, 1920, [77], 156:

315f. frischen, fröhlichen Krieg ] Geflügeltes Wort. Büchmann, II, 712.

GA 4, 1920, [79], 161:

26 Hasensee ] Nicht emend. zu Halensee

GA 4, 1920, [K 79], 670:

7ff. “Den schönsten ... Elterngrab” ] “Am Elterngrab” - Lied von Marie Eichenberg (1874) (nach Brecht, BFA, 11, K, 314).

 GA 4, 1920, [80], 162:

27f. grobschlachtig ] Nicht emendiert zu grobschlächtig.

GA 4, 1920, [80], 164:

82 Cochonnerie ] Frz. Schweinerei.

GA 4, 1920, [K 80], 671:

89 st. Sevresservice ls. Sèvresservice.

 st. 89 ls. 90.

GA 4, 1920, [82], 166:

9 st. Alle. ls. Alle...

21 st. Wilhelmstraße ls. Wilhelm-Straße.

GA 4, 1920, [83], 167:

23 Wilhelm und Heinrich ] Die von Persius (Der Seekrieg. Berlin 1919, S. 26 f.) und Johannes Fischart (“Wilhelm der Zweite.”. In: WB 1, 2.1.1919, 5-11; bes. S. 6 f.) geschilderten Vorkommnisse hat Kraus  in seinem Drama Die letzten Tage der Menschheit (V, 27 / IV, 37 - S 10, 532-536) zur Szene  “Deutsches Hauptquartier” (d.i. “Wilhelm und die Generale”) montiert (s.a. F 531-543, 196-203); er  hat sie während der von KT am 20.1.1920 (V 155) besuchten Vorlesung vorgetragen (s. [16]) und ihr  am 27.1.1920 (V 158) in München eine “Randbemerkung” vorangestellt (“ [...] nichts was in dieser  Szene vorkommt, ist [...] von mir erfunden” - [F 531-543, 36]); vgl. ferner: F 521-530, [1]-2. 

GA 4, 1920, [K 83], 672:

9  Chef des Stabes des Oberkommandos der kaiserlichen Marine (1892-1895).

GA 4, 1920, [87], 173:

3 st. ,Persönliche Stab‘ ls. “Persönliche Stab”.

GA 4, 1920, [K 89], 677:

 4f. Der Menschheit ... an ] Goethe, Faust I, Kerker, WA I. 14, 229 (V 4406) - HA 3, 139.

GA 4, 1920, [90], 179:

30 kannibalisch wohl ] Anspielung auf Goethe, Faust I, Auerbachs Keller: “Uns ist ganz kanibalisch  wohl, / Als wie fünfhundert Säuen!” (s. WA I. 14, 110 (V 2293f.) - HA 3, 74).

GA 4, 1920, [90], 181:

95f. “Ich ... gewollt...” ] Schluß des Epilogs zu Die letzten Tage der Menschheit von Karl Kraus (s. S 10, [770]).

GA 4, 1920, [97], 192:

9ff “In dieser ... bleibt” ] Anfang eines Textes, den Karl Kraus in Wien am 19.11.1914 gesprochen hat  (V 80); er ist abgedruckt in F 404, 1-19 (S 5, 9-24).

10 wie ... war ] Der Kritik an dieser Wendung trat Kraus entgegen; vgl. F 668-675, 98  (S 7, 89-90; hier S. 90).

13 jäh verstummt ] F 400-403 erschien am 10.7.1914. Nach dem Beginn des Krieges setzte Kraus erst am 19.11.1914 in Wien (V 80) die Reihe seine Vorlesungen mit dem Text “In dieser großen Zeit”  (F 404, 1-19 / S 5, 9-24) und die Herausgabe der Fackel mit dem Druck dieser “Anrede” am  5.12.1914 fort.

GA 4, 1920, [97], 193:

*41ff “Es war ... vorzog” ] Zuerst in F 501-507, 1-120; hier S. 57f. (S 6, 185-[291]; hier S. 235)

*47ff “ ... daß ... durchkeucht” ] korrekt: “daß der Marschallstab ,der oberste Traum eines jeden Soldaten‘  sei, und war zu neugierig [...] durchkeucht.” (s. S 6, 185-[291]; hier S. 236 / F 501-507, 1-120; hier  S.58).

52ff “Sie waren ... worden” ] KT zitiert nicht genau; es fehlt (59ff):  “Durch den grauenhaften Schlag, der von der ,Deckung‘ sein Dasein fristet, um es dem andern zu zerstören: der Deckung durch den Akt, durch die Phrase, durch die Anonymität, durch den Mangel an  Beweisen, durch alle Behelfe der Technik und der Lüge, die einer niedrigen Natur Vorstellung  und Hemmung ersparen und den Mut zum Verbrechen ersetzten” (s. S 6, 185-[291]; hier 290 / F 501-507, 1-120; hier S. 119).

GA 4, 1920, [97], 194:

61 “Sklavenaufstand” ] S 6, 290, / F 501-507, 120

61f. “Im Angesicht ... Abrichtern?” ] KT zitiert nicht wörtlich; es fehlt: “Deren Lust an dem Maß der Wehrlosigkeit wächst und in der Tierschinderei als im reinsten Ausgleich verhaltener Gefühle die eigentliche Erlösung findet?” (s. S 5 227-[231]; hier S. 227 / F 457-461, 95-100; hier S. 96).

79 In einem seitenlangen Satz ] S 6, 185-[291]; hier S. 202-203 / F 501-507, 1-120; hier S. 20-22 (Kraus äußerte diesen Gedanken häufiger; vgl. F 357-359, 76; F 474-483, 152 / V 116; F 544-545,

 22 / S 9, 313; Die letzten Tage der Menschheit, IV, 15 / S 10, 452-454; F 640-648, 134-136; Dritte Walpurgisnacht / S 12, 100).

80f. in die Ohren geschrien ] Kraus hat die in F 501-507, 1-120 / S 6, 185-[291] erwähnten  Ausschreitungen und Verfehlungen von Vorgesetzten in seinem Drama Die letzten Tage der Menschheit zu einzelnen Szenen verarbeitet - z. B.:

  Fackel                                                     “Aktausgabe”       “Buchausgabe”                             Schriften

 

 

III, 44

S 10, 415

 

 

IV, 12

S 10, 451

 

 

IV, 38

S 10, 536f.

F 462-471, 110-111

IV, 52

IV, 41

S 10, 539-543

 

V, 16

V, 20

S 10, 591f.

 

 

V, 37

S 10, 631

 

V, 54

V, 47

S 10, 656f.

 

V, 58

V, 55

S 10, 699f.

 

Epilog (s.

a. Der fliehende General)

S 10, 733f.

S 9, bes. 323

 (In seinem Kriegstagebuch, “Schreib das auf, Kisch!”, hat Egon Erwin Kisch z. B. über angebundene Soldaten berichtet - (vgl. 29.8.1914 [GW I, 231], 6.9.1914 [GW I, 243], 31.12.1914 [GW I, 388] ).

GA 4, 1920, [98], 195:

5 mit seinem Singen ... getan ] Parodie auf den Schluß des Gedichts “Ich weiß nicht was soll es  bedeuten”, “Und das hat mit ihrem Singen / Die Lore-Ley getan”, aus der Smmlg. “Die Heimkehr” (in: Buch der Lieder) in: Heinrich Heine: Sämtliche Schriften. Hrsg. von Klaus  Briegleb. München 1997, Bd. I, S. 107.

7f. Hering ... schmeckt nicht ] Nach dem (jüd. ?) Scherzwort “Hering ist gut. Schlagsahne ist gut. Wie gut  muß erst Hering mit Schlagsahne sein - !” (KT GW 4, 1925, 252), das nach dem Muster “X ist gut. Y ist gut. Wie gut muß erst X mit Y sein - !” gebildet ist (s. a. Kraus in F 413-417, 85-86; hier S. 86). Von KT mehrfach variiert.

22 ,Besuch im Karzer‘ ] Bekannteste Erzählung des Humoristen Ernst Eckstein (1845-1900), die 1875 erschien.

GA 4, 1920, [K 98], 683:

1 Und es geschah ] 1. Mos. 1, 7 et pass. (“Und es geschah also.”).

1 Und siehe ] 1. Mos. 1, 31 (“ [...] und siehe da [...] ”).

GA 4, 1920, [100], 199:

47 edel ... gut ] Anspielung auf die Anfangszeilen des Gedichts “Das Göttliche” von Schiller (“Edel sei der Mensch, / Hilfreich und gut!”).

49 “Neese!” ] (Nase) - Berlin. Redensart “Jetzt bin ick Nese.” svw. jetzt bin ich reingefallen (s. Der  Richtige Berliner 81921, 122).

GA 4, 1920, [K 100], 685:

54 st. ,Der Erlkönig‘ ls. ,Erlkönig‘.

54 Und bist du ... Gewalt ] Nach Goethe: “Erlkönig”. In: WA I, 1, 167-168; hier S. 168, Z. 26 (“Und bist du nicht willig, so brauch’ ich Gewalt.”); ebenso: WA I, 12, 89-90; hier S. 90, Z. 6 - HA I, 154-155; hier S. 155, Z. 26.

GA 4, 1920, [102], 206:

22ff. Ich komm ... Mann ... ] Am 5.1.1920 kam Mary Gerold nach Berlin und traf sich mit KT; am 10.2. trennten sich beide. KT heiratete am 3.5. Else Weil und traf am 15.5.1920 Mary Gerold zufällig in Berlin wieder.

GA 4, 1920, [103], 208:

45 Verstopfung ] s. a. KT, Die beiden Titel. In: text und kritik. Nr. 29- Kurt Tucholsky. München 3.,
 erw. Aufl. 1985, S. 33-34; hier S. 33 (“Titel sind gut für die Verdauung.”); (Zuerst in: PT, 210, 8.9.1923, 5-6).

GA 4, 1920, [104], 209:

27f. Vajiß ... nicht ] Die letzten Tage der Menschheit , IV, 35 / S 10, 528 - ähnlich Christian Morgenstern,  “Palmas Mutter sprach einst still und schlicht: / Nahst du Frauen, vergiß die Geißel nicht.”

 s. “Palmas Mutter”. In: Christian Morgenstern: Werke und Briefe. Hrsg. von Maurice Cureau. Bd. III, Stuttgart 1990, S. 277; dem Kommentar (S. 789) ist eine weitere Nietzsche-Stelle zu entnehmen: “Jenseits von Gut und Böse. Sprüche und Zwischenspiele”, dort Nr. 147; hier zit. n. Nietzsche KSA 5, 98 (“buona femmina e mala femmina vuol bastone [Franco Sacchetti]” - gute und schlechte Frauen  wollen den Stock).

I. Vorwort

F 546-550, 21-22

 

 

Mit der Uhr in der Hand

F 437-442, 121 *

 

S 9, 120

Aus den “Letzten Tagen der Menschheit”:

 

 

 

Militärspital

IV, 52 (415-419)

IV, 41

S 10, 539-543

Die beiden Generale

V, 5 (430-431)

V, 5

S 10, 560-561

Erzherzog Friedrich

V, 31 (502-503)

III, 23

S 10, 365-366

Der blinde Soldat

V, 38 (543)

V 40,

S 10, 635-636

Der sterbende Soldat

Epilog: Ein sterbender Soldat (5)

Epilog: Ein sterbender Soldat

S 9, 228; S 10, 731

Ich habe einen Blick gesehn

F 508-513, 20

 

S 9, 225

Brief Rosa Luxemburgs (mit Vorbemerkung)

F 546-550, [5-9], F 546-550, 6

 

 

Absage [September 1918]

F 499-500, 26-27

 

S 9, 226-227

II. Aus den “Letzten Tagen der Menschheit”:

 

 

 

Kriegsarchiv (mit Vorbemerkung)

(F 546-550, 10) IV, 15 (316-324)

III, 9

S 10, 337-345

Inschriften:

 

 

 

Dichterschule

F 544-545, 20-21

 

S 9, 304-305

Das siebente Gebot

F 544-545, 22

 

S 9, 312-313

Schlechter Tausch

F 544-545, 9

 

S 9, 313

Felix Austria

F 544-545, 9

 

S 9, 314

Mord in Ungarn

F 544-545, 10

 

S 9, 363

Sprachenpflege

F 544-545, 23

 

S 9, 344

Legende

F 544-545, 36-37

 

S 9, 301-303

Schnellzug

F 544-545, 38

 

S 9, 355

Alle Vögel sind schon da

F 443-444, 9

 

S 9, 83

Traum vom Fliegen

F 508-513, 22

 

S 9, 276

Der Bauer, der Hund und der Soldat

F 484-498, 141-142

 

S 9, 163-164

Géza von Lakkati de Némesfalva et                Kutjafelegfaluszég

F 521-530, 161-164

 

 

Inschriften:

 

 

 

Umsturz

F 544-545, 8

 

S 9, 351

Immer feste druff

F 544-545, 8

 

S 9, 349

Nibelungentreue

F 544-545, 10

 

S 9, 314-315

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Gesamtausgabe Band 4: Texte 1920

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